Ausgedehnter Wohnungsbrand in Algenroth

Ein ausgedehnter Wohnungsbrand in Heidenrod-Algenroth erforderte am Dienstagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr. Aus noch ungeklärter Ursache ist die Wohnung im oberen Geschoss einer ausgebauten Scheune komplett ausgebrannt. Die Bewohner, ein junges Paar mit ihrem Kleinkind, konnten sich und ihren Hund zwar rechtzeitig in Sicherheit bringen, mussten aber mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Als die ersten Einsatzkräfte der acht alarmierten Wehren aus Bad Schwalbach, Dickschied, Grebenroth, Kemel, Laufenselden, Nauroth, Niedermeilingen und Zorn vor Ort eintrafen, standen zwei Zimmer bereits im Vollbrand, Flammen schlugen auf das Dach über. Der Brand war wegen der hohen Rauchentwicklung weithin sichtbar.

Mit insgesamt 70 Feuerwehrleuten, darunter vierzehn Atemschutz-Trupps, zwei C-Rohren im Innenangriff, zwei B- und drei C-Rohren sowie einem Wenderohr über die Drehleiter aus Bad Schwalbach im Außenangriff gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Gebäudeteile zu verhindern.

Das Gebäude wurde mit Hilfe mehrerer Druckbelüfter entraucht, zudem kam die Wärmebildkamera zum Einsatz. Bei hochsommerlichen Temperaturen zog sich der kräftezehrende Einsatz einschließlich Nachlöscharbeiten und Brandwache durch die Feuerwehr Zorn bis in die frühen Morgenstunden hinein.

Der Sachschaden wird auf ca. 150.000 Euro geschätzt. Zur Ermittlung der Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.



Text: Feuerwehr Kemel

Bild 01: Wiesbadener Tagblatt / privat (Quelle: Bericht Wiesbadener Tagblatt vom 18.06.2013)
Bild 02: Feuerwehr Bad Schwalbach (Quelle: Einsatzbericht Feuerwehr Bad Schwalbach vom 18.06.2013

 

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