Schellhornsmühle fällt Feuer zum Opfer

Die Schellhornsmühle an der L3031 zwischen Laufenselden und Reckenroth ist am Mittwochabend gegen 21:56 Uhr aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten. Das Feuer breitete sich zunächst in der angrenzenden Scheune aus und griff schnell auf das unbewohnte Hauptgebäude über.

Die alarmierten Wehren Laufenselden, Huppert, Kemel, Zorn, Springen, Grebenroth, Bad Schwalbach, Aarbergen-Kettenbach und -Michelbach ließen die Mühle, die bei ihrem Eintreffen schon im Vollbrand stand, kontrolliert abbrennen. Mit zwei C-Rohren, die von den Drehleitern aus Michelbach und Bad Schwalbach eingesetzt wurden, konnte ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzende Vegetation verhindert werden. Mit unserem HLF haben wir bei der Wasserversorgung der Drehleiter aus Aarbergen unterstützt und hatten zudem einen Kameraden unter Atemschutz bei der Brandbekämpfung im Einsatz.
Da an der Einsatzstelle kein Löschwasser vorhanden war, richteten Tanklöschfahrzeuge aus Heidenrod, Bad Schwalbach und Kettenbach einen Pendelverkehr ein.

Als zusätzliche Kräfte waren neben Polizei und Rettungsdienst, stellv. Kreisbrandinspektor und Wassermeister mit den Wehren Allendorf, Dörsdorf, Reckenroth und Katzenelnbogen auch Feuerwehren aus Rheinland-Pfalz im Einsatz.

Gegen 00:34 Uhr wurden wir aus dem Einsatz herausgelöst und konnten wieder einrücken. Die Nachlöscharbeiten und Brandwache wurde durch die anderen Wehren vor Ort übernommen und dauerten bis spät in die Nacht an. Das Gebäude war schon seit geraumer Zeit unbewohnt, glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt. Zur Klärung der Brandursache hat die Wiesbadener Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Text: Feuerwehr Kemel




Bilder: wiesbaden112.de