Schwerer Verkehrsunfall auf der Bäderstraße mit tödlichem Ausgang

Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden wir am Freitagabend alarmiert. Da die genaue Einsatzstelle zunächst unklar war, waren mehrere Feuerwehren aus Bad Schwalbach bereits auf der B 260. Als sich durch weitere Notrufmeldungen der mutmaßliche Unfallort weiter in Richtung Gemeindegebiet Heidenrod zwischen den Einmündungen Egenroth und Grebenroth konzentrierte, alarmierte die Leitstelle zusätzlich die Feuerwehren Kemel und Laufenselden.

Beim Eintreffen am Unfallort bot sich den Einsatzkräften ein schreckliches Bild: Ein aus Kemel stammender 69jähriger Mann war mit seinem Pkw vor einer Linkskurve mit hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen, gegen mehrere Bäume geprallt und mit dem Dach hochkant an einer großen Buche zum Stehen gekommen. Der Fahrer wurde bei dem Aufprall aus seinem völlig zerstörten Seat geschleudert und verstarb noch an der Unfallstelle.

Sofort suchten die eingetroffenen Kräfte die nähere Umgebung auf weitere Personen ab. Die Hauptaufgabe für uns bestand nun darin, die Einsatzstelle großflächig auszuleuchten, so dass Polizei und Sachverständige den Unfallhergang rekonstruieren konnten. Die Bad Schwalbacher und Laufenseldener Einsatzkräfte konnten wieder einrücken. Wir blieben an der Einsatzstelle, bis der Abschleppdienst gegen 23:40 Uhr das Fahrzeug geborgen hatte und die Polizei die für ca. 3 Stunden voll gesperrte Bundesstraße B 260 für den zuvor örtlich umgeleiteten Verkehr wieder freigeben konnte.

Die Feuerwehr Kemel war mit 18 Einsatzkräften mit dem HLF und MTF im Einsatz.
Wir sprechen den Angehörigen des Unfallopfers unser Mitgefühl aus.

Text: Feuerwehr Kemel

siehe auch
Pressemeldung des Polizeipräsidiums Westhessen, PD Rheingau-Taunus, vom 11.02.2012
Pressemeldung auf wiesbaden112.de vom 11.02.2012


Bilder 1-11: Sebastian Stenzel, Wiesbaden112.de



Bilder 12-19: Feuerwehr Kemel

 

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