Waldbrandübung

Für die Einsatzübung am 18.04. hatte sich Wehrführer Sascha Schneider diesmal ein Waldszenario im nahen Kemeler Wald ausgedacht. Bei der Übung legten wir natürlich kein echtes Feuer: Ein wenig Phantasie musste diesmal ausreichen, um sich das ausbreitende Feuer zwischen den Bäumen bildlich vorstellen zu können.

Brand lokalisieren

Bei einem echten Waldbrand besteht die erste Herausforderung darin, die Brandstelle zu lokalisieren. Heidenrod gehört zu den waldreichsten Gemeinden in Hessen. Da ist es im Brandfall von Vorteil, wenn man den Rettungskräften zum Beispiel per Handy genaue Ortsangaben machen kann. Schließlich muss es schnell, gehen denn eine Feuerwalze frisst sich mit ungefähr 5 Kilometer pro Stunde durch den Wald.

An der Übung beteiligt war nahezu die komplette Einsatzabteilung. Während sich der Aufbau der Wasserversorgung über eine Saugrohrleitung vom nahegelegenen Weiher zum Löschfahrzeug auch wegen der teils in die Jahre gekommenen Saugkupplungen zunächst etwas schwierig gestaltete, konnten die vermissten Personen schnell mit Hilfe unserer neuen Schleifkorbtrage gerettet werden.

Nachdem der Schlauchtrupp direkt vom Fahrzeug aus die B-Schläuche gelegt hat, wurde der Verteiler gesetzt und mit mehreren Angriffstrupps der Brand bekämpft. Dabei galt es, die Schläuche die Böschung hinauf zu schaffen. In der schweren Brandschutzkleidung und mit dem Pressluftatmer auf dem Rücken ist das nichts für Konditionsschwache.

Bei der anschließenden Manöverkritik konnte sicher jeder wertvolle Tipps und Tricks mitnehmen, damit die Handgriffe und Abläufe bei einem echten Einsatz noch mehr „in Fleisch und Blut“ übergehen.

Hinweise, wie Waldbrände verhindert werden können, finden Sie hier.



Text: Feuerwehr Kemel

 

Powered by WordPress | Designed by: MMO Games | Thanks to Browser Games, VPS Hosting and Shared Hosting