Tief “Xynthia” sorgte bei Heidenroder Feuerwehren für Dauereinsätze

Unwetterschaden Orkan Xynthia (Symbolfoto)

Der Orkan „Xynthia“, der am 28. Februar über das Land hinwegfegte, hat Todesopfer und schwere Schäden hinterlassen. In den Wäldern richtete er erhebliche Verwüstungen an und hielt am Sonntag auch die Heidenroder Feuerwehren in Atem: Umgefallene Bäume und abgebrochene Äste und Gehölz mussten geräumt, mehrere Kreisstraßen zum Teil sogar voll gesperrt werden, weil Lebensgefahr bestand. Mehr als 60 Bäume, gefällt durch eine Windrose, mussten allein auf der Wisperstrecke beseitigt werden. Im Rheingau und im Taunus fielen Bäume auch in Stromleitungen, so dass immer wieder der Strom ausfiel.
Die Kemeler Feuerwehr war zusammen mit den Kameraden der übrigen Ortsteilfeuerwehren stundenlang im Einsatz.

Landrat Burhard Albers sprach den Rettungskräften, die etwa 350 durch Tief „Xynthia“ verursachte Einsätze im Rheingau-Taunus-Kreis absolvierten, ein dickes Lob aus. „Unsere Rettungskräfte haben hervorragende Arbeit geleistet, waren schnell an den unterschiedlichen Orten, um etwa umgestürzte Bäume aus dem Weg zu räumen.“

Bis zum Abschluss der Aufräumarbeiten werden die Autofahrer in den nächsten Tagen noch mit Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen rechnen müssen.



Text: Feuerwehr Kemel
Bild: Reuters

 

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