Brennenden Traktor von Wiese gelenkt – Feuerwehreinsatz an Taunuskaserne Kemel

Völlig ausgebrannt ist gestern Nachmittag ein Traktor im Feld an der Taunuskaserne Kemel. Auch eine Wiese geriet in Brand, konnte aber von den Heidenroder Feuerwehren schnell gelöscht werden.
Gegen 16 Uhr war ein 58 Jahre alter Landwirt aus Springen auf einer Wiese unterhalb von Kemel damit beschäftigt, mit einem Fendt Geräteträger mit Frontladefläche, Heuballen aufzunehmen. Drei große Rundballen hatte er aufgeladen, als der Fahrer plötzlich Gummigeruch verspürte, dann schlugen auch schon Flammen aus dem Motorbereich. Geistesgegenwärtig lud der Landwirt die Rundballen noch ab und steuerte seine brennende Arbeitsmaschine von der Wiese auf einen befestigten Wirtschaftsweg an der unteren Kaserneneinfahrt. Dann erst brachte sich der 58-Jährige in Sicherheit, später wurde er mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung nach Bad Schwalbach ins Krankenhaus gebracht.

Feuerwehren aus Kemel, Laufenselden und Mappershain rückten zur Brandbekämpfung an. Eine mächtige schwarze Rauchsäule wies ihnen den Weg. Mittels Wasser aus Tanklöschfahrzeugen und viel Schaum gelang es den Einsatzkräften schnell, die brennende Maschine zu löschen. Auch auf der Wiese hatte sich das Feuer auf etwa 2000 Quadratmetern ausgebreitet, konnte aber ebenfalls schnell gelöscht werden. Nach ersten Erkenntnissen entstand der Brand durch einen technischen Defekt im Bereich des Motors. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 25.000 Euro.



Text: Aar Bote
Bilder: Feuerwehr Kemel

 

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