Ausbildung am neuen „Stab-Fast“-System im Rahmen der technischen Hilfeleistung

„Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ – ein Alarmierungsstichwort, mit dem es die Feuerwehr leider immer öfter zu tun hat. Und da es bei der Rettung eingeklemmter Personen auf jede Minute ankommen kann, hat die Feuerwehr Kemel ein neues Rettungsgerät angeschafft, das sog. „Stab-Fast“.

Bevor bei Verkehrsunfällen die Menschenrettung eingeleitet werden kann, muss das verunfallte Fahrzeug zum Schutze der verletzten Insassen, aber auch der Einsatzkräfte gesichert werden. Das aus Stützen und Spanngurten bestehende „Stab-Fast“ von der Fa. Weber-Hydraulik ist dazu da, um ein Unfallfahrzeug mit wenigen Handgriffen gegen unkontrollierte Bewegungen wie Umkippen, Wegrollen oder Wegrutschen zu sichern. Je nach Lage kommen dabei zwei oder drei Stützen zum Einsatz, die am am Fahrzeug angelehnt werden. Der Haken, der im Spanngurt über eine Öse eingearbeitet ist, wird an einem festen Punkt am Fahrzeug eingehakt und das Spannband dann gespannt. Durch das Spannen werden die Stützen nun fest gegen das Fahrzeug gepresst und stabilisieren es.

Das Stab-Fast ist seit kurzem auf unserem HLF 8/44 verlastet und so stand nun ein Übungsdienst auf dem Plan, um Sicherheit in der Handhabung im Ernstfall zu erlangen. Unser stellv. Wehrführer Jörg Weber hatte hierzu auf dem Gelände der Fa. Kopp zwei Einsatzsituationen vorbereitet, d. h. es mussten zwei Pkw – einmal auf der Seite und einmal auf dem Dach liegend – stabilisiert werden. Zusätzlich haben wir verschiedene Möglichkeiten geübt, um einen Erstzugang für den Rettungsdienst und den Notarzt zu schaffen und den Einsatz des hydraulischen Rettungsgerätes zu ebnen.

Wir bedanken uns bei der Fa. Kopp Recycling für die Unterstützung bei der Übung.

 

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