Unwettereinsätze im Wispertal

In der Nacht von Sonntag auf Montag ist eine weitere heftige Gewitterfront mit Starkregen über die Mitte und den Süden Deutschlands hinweggezogen und hat auch im Untertaunus nicht nur bei den Bewohnern für manch unliebsame Überraschung gesorgt. Auch uns Feuerwehrleute bescherte dieses Unwetter einen Großkampftag.

Gegen sechs Uhr heute morgen rissen uns unsere Melder aus dem Schlaf. In Geroldstein liefen in einem Gebäude 3 Kellerräume sowie eine Garage mit jeweils ca. 20 cm Wasser-Schlammgemisch voll. Zusammen mit den Kameraden aus Langenseifen und Springen wurden die Wassermassen mittels Industriewassersauger, Elektrotauchpumpen und Wasserschiebern beseitigt.

Während des Einsatzes überbrachte uns eine Autofahrerin die Nachricht, dass ein Baum ca. 2 km vor Geroldstein entfernt die Wisperstraße (L 3033) blockiert; daraufhin wurde unser LF zur Baumbeseitigung von der ursprünglichen Einsatzstelle abgezogen. Nachdem beide Einsätze abgearbeitet wurden, stellte sich heraus, dass sich ein innerörtlicher Bach aufgrund verstopfter Verrohrung komplett quer über die Wisperstraße erstreckte. Dadurch entstand die Gefahr, dass an einem angrenzenden Wohnhaus die Keller zulaufen. Um die verstopften Rohre frei zu bekommen, musste das Wasser um die Kanalöffnung herumgeleitet werden. Hierzu unterstützten uns freundlicherweise die Feuerwehr Lorch mit 50 Sandsäcken. Nachdem die Kanalöffnung zugänglich gemacht wurde, reinigte ein Kamerad unter Zurhilfenahme eines B-Strahlrohres die Verrohrung.

Insgesamt waren wir mit 20 Kameraden 8 Stunden im Einsatz.

Text und Bilder: Feuerwehr Kemel

 

 

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