Unwetter im Rheingau

Am Freitagabend ist eine heftige Gewitterfront mit Starkregen über den Rheingau gezogen und hat in Rüdesheim und Umgebung große Schäden verursacht. Dabei wurden Straßen, Keller und Unterführungen überschwemmt, umgefallene Bäume und abgebrochene Äste sorgten für Gefährdungen. Aus den Weinbergen wurde Schlamm und Geröll auf Straßen und Wege gespült.

Feuerwehren aus dem ganzen Rheingau-Taunus-Kreis wurden am Feuerwehrstützpunkt Rüdesheim zusammengezogen, von wo aus sie – koordiniert mit dem THW – zu mehr als 200 Einsätzen ausrückten. Und so ging es auch für die Besatzung unseres Hilfeleistungslöschfahrzeuges Richtung Rheingau zur Unterstützung der Feuerwehr Rüdesheim.

Dort angekommen, wurden wir zunächst auf der Bundesstraße 42 zwischen Rüdesheim und Assmannshausen eingesetzt, wo eine Baustelle unter Wasser stand. Gemeinsam mit der Feuerwehr aus Niedernhausen-Oberjosbach pumpten wir das stehende Wasser zurück in den Rhein und reinigten die Fahrbahn, so dass sie wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.

Anschließend arbeiteten wir im Rüdesheimer Stadtgebiete diverse Notrufe ab, die bei der Leistelle bis dato eingegangen waren. Hier mussten wir allerdings nicht tätig werden, da zum einen eine gemeldete Überflutung im Keller der Commerzbank-Filiale von örtlichen Kräften allein leergepumpt werden konnte und zum anderen sich die übrigen Notrufe als Fehlalarm herausstellten.
Gegen 1 Uhr in der Nacht konnten wir wieder in unser Gerätehaus einrücken.
Ein Dankeschön geht an das Deutsche Rote Kreuz für die gute Einsatzverpflegung am Feuerwehrstützpunkt Rüdesheim.




Text und Bilder: Feuerwehr Kemel

 

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